Vor dem Archiv, in dem die Manuskripte von Goethe und Schiller untergebracht sind, steigen bunte Luftballone in den Himmel.
Texterlauterungen:
abschutteln |
стряхивать |
brockeln |
крошиться |
der Verputz = der Putz |
штукатурка |
das Autowrack /pl. Autowracks/ |
разбитые машины (обломки машин) |
der Pneu /pl. die Pneus/ сокр. от die Pneumatik |
пневмотехника |
einen Umweg machen |
делать крюк |
die Herderkirche |
гердеровская церковь (церковь Гердера) |
der Volksmund |
народное предание |
das Treppenhaus |
лестничная клетка |
die Henterlassenschaft |
наследство |
der Nachlab |
наследство |
leihen |
давать взаймы, одалживать |
kahl |
голый |
breitrandig |
широкополый |
die Robinie |
белая акация |
die Erle |
ольха |
das Manuskript |
(авторская) рукопись |
Ubungen
1. Прочитайте и переведите текст “Besuch in Weimar”.
2. Определите временные формы в указанных ниже предложениях, переведите письменно:
- Der grob herzogliche Freund lieh die Pferde, wenn der Dichter ausfahren wollte.
- So also hat er gewohnt, Besuche aus aller Welt empfangen, geschrieben, diktiert.
- Im frohlichem Sachsisch beantworten sie unsere Fragen und zahlen die Baume des englischen Gartens auf.
3. Переведите письменно:
Мы ехали в Веймар и сделали при этом крюк.
Мы проезжали мимо старых домов.
Нам хотелось увидеть летний дом Гете.
Там прожил Гете 6 лет.
В доме небольшие комнаты.
Спальня крошечная, кабинет, также небольшой.
У окна в кабинете - конторка (das Stchpult).
На стене висит карта города Ильменау.
В спальне - кровать.
Кровать сделана по его чертежам (ist angefertig = gemacht - сделана).
Она складывающаяся (zusammenlegbar).
У Гете было много книг.
Его библиотека была рядом с кабинетом.
ТЕКСТ 12.
Friedrich Schiller.
Ende Oktober 1759 war des Dichters Vater Johann Caspar Schiller gerade mit seinem Regiment ausmarschiert, um sich fur Frankreichs Ehre zu schlagen, als am 10. November 1759 seine Frau Dorothea Schiller einem Knaben das Leben schenkte. Dieser Knabe war Friedrich Schiller.
In den folgenden Jahren war die Familie nicht auf Rosen gebettet. Der Krieg hielt den Vater weit von der Familie wieder.
Von dem siebenjahrigen Knaben Friedrich, der die Neigung zum Kanzelredner, also zum geistlichen Beruf bemerkbar gezeigt hat, erzahlt seine Schwester Christophine: “Oft stieg er auf einen Stuhl und fing an zu predigen. Mutter oder Schwester mubten ihm eine schwarze Schurze umbinden und ein Kappchen aufsetzen. Dabei sah er sehr ernsthaft aus. Wenn jemand lachte, wurde er zornig ...”.
Im Jahre 1760 wurde der Vater nach Ludwigsburg wersetzt, wo der Knabe die Lateinschule besuchte und erfolgreich beendete. Friedrich wollte in eine Klosterschule eintreten und sich auf den geistlichen Beruf vorbereiten. Aber gegen den Protest der Eltern erzwang der Herzog den Eintritt in die bei Ludwigsburg eingerichtete “Militarakademie.”Der dreizehnjahrige Schiller geriet in eine enge Beruhrung mit dem System des herzoglichen Despotismus.
Die Schuler der Militarakademie waren nach Gesellschaftsklassen, in Sohne von Adligen und Burgerlichen unterteilt. Zu den Erziehungspraktiken des Herzogs gehorte das gegenseitige Ausspionieren der Schuler, die regelmabig uber einander Berichte schreiben und dem Herzog vorlegen mubten. Schiller hat sich hierbei bemuht, seine Mitschuler in gunstigem Lichte erscheinen zu lassen. Der Herzog bemuhte sich aus dem Bewubtsein der Schuler jede Erinnerung an das Elternhaus auszustreichen.
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